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Haushalt & DIY

Halloween-Deko aus alten Gläsern: Gespenster und Fledermäuse basteln

Drei mit Papierfiguren dekorierte Schraubgläser mit LED-Licht auf einer Holzkommode

Tagsüber steht da noch ein leeres Marmeladenglas. Abends sitzt ein kleines Gespenst auf der Fensterbank und leuchtet. Für diesen Wechsel brauchst du weder eine volle Bastelschublade noch besonders geschickte Hände. Ein schief ausgeschnittenes Gespenst darf ruhig schief bleiben.

Du kannst mit einem einzigen Glas anfangen. Plane dafür etwa 15 bis 25 Minuten ein, je nachdem, wie lange du am Gesicht tüftelst. Alle drei Ideen sind leicht; das Ausschneiden kleiner Formen übernimmt bei Bedarf ein Erwachsener.

Erst in den Schubladen schauen

Stelle ein sauberes Schraubglas auf den Tisch, dazu Papierreste, Bleistift, schwarzen Stift, Schere und einen Klebestift oder ablösbare Klebepunkte. Weißes Papier eignet sich für Gespenster, dunkles für Fledermäuse. Für eine Girlande legst du noch etwas Schnur dazu. Ein LED-Teelicht bringt später das Licht ins Glas.

Nimm ein Glas mit breiter Öffnung, damit du das Licht bequem ein- und ausschalten kannst. Prüfe vorher den Rand auf Risse und abgesplitterte Stellen. Etiketten müssen nicht restlos verschwinden: Eine Papierfigur kann kleine Klebereste verdecken. Spüle das Glas aus und lass es vollständig trocknen.

Ein Gespenst auf das Glas kleben

  1. Halte einen weißen Papierrest vor das Glas. Markiere ungefähr, wie hoch die Figur werden darf. Oben und an den Seiten soll ein wenig freies Glas bleiben, damit das Licht durchkommt.
  2. Zeichne einen runden Kopf und einen nach unten breiter werdenden Körper. Zwei kurze Arme reichen. Am unteren Rand zeichnest du drei große Wellen.
  3. Schneide die Figur aus. Enge Kurven kannst du vereinfachen. Drehe beim Schneiden das Papier, statt die Hand mit der Schere zu verdrehen.
  4. Male zwei Augen und einen Mund auf. Ein rundes „O“ sieht überrascht aus, ein Bogen freundlich. Die Bleistiftseite kommt nach hinten.
  5. Befestige das Gespenst außen mit wenigen Klebepunkten. Stelle ein LED-Teelicht hinein und prüfe in einer dunkleren Ecke, ob dir die Anordnung gefällt.

Verdeckt das Papier fast das ganze Glas, bleibt vom Leuchten wenig übrig. Schneide die Figur etwas schmaler oder versetze sie nach unten. Du musst die Oberfläche nicht vollständig bekleben.

Ausgeschnittene Fledermäuse aus dunklem Papier und ein weißes Papiergespenst neben Schere und Klebestift
Große Formen lassen sich leichter ausschneiden. Für die Fledermaus genügt ein gefalteter Papierrest.

Fledermäuse aus gefaltetem Papier

Für gleichmäßige Flügel faltest du dunkles Papier einmal in der Mitte. An die geschlossene Kante zeichnest du einen halben schmalen Körper mit einem Ohr. Daran kommt ein Flügel: oben ein Bogen, unten zwei oder drei breite Zacken. Die Falzkante bleibt geschlossen; dort sitzt nachher die Mitte des Tiers.

Schneide beide Papierlagen gemeinsam entlang deiner Zeichnung aus und klappe sie auseinander. Jetzt hat die Fledermaus zwei Flügel. Sind sie zu kurz geraten, mach bei der nächsten Figur einfach einen größeren Bogen. Auf einer Girlande dürfen verschiedene Größen nebeneinander hängen.

Eine kleine Fledermaus passt mit einem Klebepunkt außen aufs Glas. Für die Girlande befestigst du mehrere Figuren mit etwas Abstand an einer Schnur und nutzt vorhandene Haken. Prüfe Klebemittel an einer unauffälligen Stelle, bevor du empfindliche Wände oder Möbel beklebst.

Ein Papierkürbis, ganz ohne Schnitzen

Zeichne auf orangefarbenes Papier eine breite Rundung mit einem kurzen Stiel. Braunes Packpapier geht genauso. Schneide den Umriss aus und male zwei Dreiecksaugen sowie einen breiten Mund darauf. Klebe den Kürbis außen auf ein zweites Glas.

Soll das Licht auch durch die Augen scheinen, schneide sie vor dem Aufkleben aus. Ein Erwachsener kann dafür den Anfangsschnitt machen. Für die erste Version sind aufgemalte Augen völlig ausreichend; das übrige Glas leuchtet trotzdem.

Wo die Gläser gut stehen

Eine Fensterbank oder ein fester Tisch ist besser als eine schmale Kante. Stelle die Gläser so, dass niemand am Kabel einer Lichterkette hängen bleibt oder sie beim Vorbeigehen herunterstößt. Batteriefächer müssen erreichbar sein; Knopfzellen gehören außer Reichweite von Kindern.

Bei diesen Papierlichtern kommt ausschließlich LED-Beleuchtung zum Einsatz. Für draußen müssen die Leuchten dafür ausgewiesen sein. Die Papierfiguren selbst bleiben lieber drinnen, weil feuchte Herbstluft sie schnell wellig macht.

Nach Halloween muss nichts verklebt bleiben

Nimm zuerst die Lichter heraus und ziehe die Papierfiguren langsam ab. Lege sie flach zwischen zwei Kartonstücke und stecke alles in einen Umschlag. Ein großes „Halloween“ darauf erspart dir im nächsten Oktober die Suche.

Die Gläser kannst du für Stifte und Kleinteile weiterbenutzen. Für Lebensmittel kommen sie erst wieder infrage, wenn keine ungeeigneten Farben oder Klebstoffe hineingelangt sind und sich sämtliche Rückstände entfernen lassen.

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